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15. Jun. 2009

Ich hatte bereits ausgeführt, dass es wichtig ist vor dem Bau eines Carports einige Gedanken dem Carport - Untergrund zu widmen.

Dabei bin ich kurz auf die Variante der Pflasterung eingegangen. Diese möchte ich jetzt genauer vorstellen.

Carport - Untergrund pflastern

Der entsprechende Boden muss soweit abgetragen werden, bis man auf tragfähigen Grund triff, dies sind auf keinen Fall Lehm und Mutterboden. Mindestens aber sollte man 30cm ausheben. Wenn man ein kleines Gefälle, für  Regen- oder Tauwasser einplanen will, sollte man später beim Carport-Bau daran denken, sonst wird die gesamte Konstruktion schief.

Als erstes muss der Untergrund mit dem Rüttler verdichtet werden, um darauf eine Schicht frostsicheres Material aufbringen zu können, z.B. Kies. Diese Schicht sollte 25cm dick sein, sie dient als Unterbau und muss dementsprechend verdichtet werden.

Danach kann schon mt dem Pflastern begonnen werden, zunächst eine lose Schicht Sand, ca. 5cm. Auf diese Schicht, die in diesem Zustand nicht verüttelt werden muss, können die Pflastersteine aufgebracht werden.

Es ist wichtig darauf zu achten, zwischen den einzelnen Steinen eine Fuge von 3mm zu lassen, in diese kommt später, wenn alle Steine verlegt sind nocheinmal Sand.

Wenn alle Steine verlegt sind, die Fugen mit Sand gefüllt, kommt der Rüttler erneut zum Einsatz. Durch den Rüttler verdichtet sich der Sand stark, so dass die Fugen nicht abschließen. Zum Schluss muss man also ein weiteres Mal Sand in die Fugen fegen, bis diese gefüllt sind.

Auf einer solchen Zufahrt für ein Carport bzw. einem solchen Carport - Untergrund können nur PKW´s fahren und parken. Für alles was schwerer ist, z.b. ein Wohnmobil benötigt man andere Konstruktionen, die man sich ggf. von einem Tiefbauunternehmen anfertigen lassen sollte.

Wenn es aber nur ein Carport für ein Auto werden soll, reicht diese Pflasterung vollkommen aus.

10. Jun. 2009

Wenn man ein Carport baut, sollte man sich auch Gedanken über den Untergrund machen, auf welchem das Auto, die Fahrräder oder das Mofa stehen.

Man sollte sich also überlegen, ob man die Carport Fläche pflastern will, oder mit Rasen belassen, oder ob man gar eine Betonplatte “verlegen” möchte.

Dabei spielen nicht nur Gedanken über die Praktikabilität eine große Rolle, sondern auch über den späteren Gesamteindruck, den das Carport vermitteln soll.

Diese Überlegungen sind anzustellen, bevor man mit dem Carport-Bau anfängt.

Warum sollte man überhaupt den Boden unter dem Carportdach befestigen? Wenn ein Carport nach allen Seiten offen ist, kann der Bode bei Regen oder Schnee, der schmilzt, durch aus nass, rutschig und matschig werden. Eine Pflasterung bietet dann nicht nur den Vorteil des sicheren Tritts, sondern hält den Wagen auch sauber. Schließlich hat man sich ja auch deshalb ein Carport gebaut, damit das Auto nicht den extremen Witterungseinflüssen ausgeliefert ist.

Wenn man sich für eine Pflasterung im Carport und auf der Zufahrt zum Carport entscheidet, muss man zunächst alle Bodenschichten soweit abtragen, bis man auf einen tragfähigen Untergrund trifft. Lehm und Mutterboden sind kein tragfähiger Untergrund. Die Ausschachtung sollte mindestens 30cm tief sein. Man kann auch ein leichtes Gefälle einplanen, um etwaiiges Regenwasser abfließen zu lassen. Allerdings muss man dann beim Bau des Carports dieses Gefälle berücksichtigen, sonst wird die ganze Konstruktion schief.

Wie genau man verfährt, um den Boden zu pflastern, erfahren Sie das nächste Mal.

2. Jun. 2009

Jedes Gebäude benötigt ein Fundament, so auch Carports, selbst wenn sie nach allen Seiten offen sind.

Das Fundament für ein Carport ist eine Wissenschaft für sich, denn man kann sich zwischen verschiedenen Varianten entscheiden, dabei spielt der Preis natürlich immer eine große Rolle. Schließlich will man das Geld, welches man spart, indem man sich für ein Carport und gegen eine Garage entscheidet nicht für das Fundament ausgeben.

Carports mit Pfostenfundament

Die einfachste und zugleich preiswerteste Fundament-Variante ist ein Pfostenfundament. Hier betoniert man lediglich die Pfosten ein.

Dafür muss man pro Pfosten ein Loch von 50cm Tiefe und Breite ausheben. Im Baumarkt hat man sich idealerweise vorher entsprechende Betonanker gekauft, die dann in die Löcher eingelassen werden. Fixiert werden diese zunächst mit einer Leiste, damit sie nicht verrutschen. Man sollte unbedingt darauf achten, dass die Betonanker gerade stehen.

Danach kann das Betongemisch in die Löcher gebracht werden und zum Schluss mit einer Maurerkelle glattgestrichen.

Bevor der Beton getrockntet ist, sollte man mit einer Wasserwaage noch einmal überprüfen, ob die Betonanker für die Carport-Pfosten auch wirklich gerade sind. Falls dies nicht der Fall ist, muss man nachjustieren, ansonsten steht das Carport schief bzw. kann gar nicht aufgebaut werden.

Danach gilt es abzuwarten, bis der Beton richtig ausgehärtet ist. Erst dann kann der Bau des Carports begonnen werden. Mittlerweile, dauert dies aber nicht länger als einen Tag.

Wenn alles soweit ist, kann man die Pfosten des Carports in den Betonankern befestigen und mit dem Carport-Bau beginnen.

Frage Fundament einer Mauer

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