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8. Sep. 2009

Wer ein Carport hat muss dieses natürlich auch pflegen.  Wer will schon die Konstruktion irgendwann auf dem Dach seines Autos wiederfinden.

Carport - Holzschutzmittel
Wer ein Carport aus Holz hat sollte dieses regelmäßig pflegen und mit Holzschutzmitteln behandeln. Hierzu hatte ich bereits die ein oder andere Ausführung getroffen(Carport mit Holzschutzlasur). Das wichtigste noch einmal in Kürze. Das Holzschutzmittel muss Wasser abweisen sein, aber den Wasserdampf transportieren. Es sollte vor der UV-Strahlung schützen. Ich empfehle die 1-Komponenten Holzschutzlasuren.

Carport - Reinigung des Daches
Das Dach des Carports sollte regelmäßig gereinigt werden, sofern es nicht bepflanzt ist. Oft bleibt Laub, Staub und sonstiger Abfall auf dem Dach liegen. Es sieht nicht nur nicht schön aus, es kann auch irgendwann zu schwer werden, wenn im Winter der Schnee dazu kommt.

Carport - Reinigung des Bodens
Je nachdem wie der Carport Boden gestaltet bzw. angelegt wurde ist diese zu reinigen. Sollte man Grassteine verwendet haben, ist darauf zu achten, dass das Gras nicht zu hoch wird. Wenn man eine Bodenplatte betoniert hat sollte man sie regelmäßig auf Risse untersuchen. Bei einfachem Kies ist zu schauen, ob Unkraut seinen Weg durch das darunter liegende Fließ findet. Bei eine normalen Pflasterung ist die Wahrscheinlichkeit von Unkraut ebenfalls nicht zu gering. Wer das nicht mag, sollte es regelmäßig entfernen.

21. Aug. 2009

Wer baut entscheidet sich meist für sein Leben, zumindest ist so oft die Planung. Wer einen Unterstellplatz für sein Auto bauen möchte muss auch eine Entscheidung treffen. Die Wahl zwischen Carport oder Garage fällt nicht immer leicht. Welche Vorteile ein Carport hat, wurde bereits beschrieben. Auch worauf man bei der Planung eines Carports achten sollte.

Aber die Entscheidung für eine Garage oder ein Carport muss letztlich jeder selber treffen. Sie ist vor allem dann schwierig, wenn mehr als eine Partei diese Entscheidung trifft und unterschiedliche Wünsche und Ansprüch formuliert werden.

Aber hier ein Tipp für alle, die beides wollen. Mit einem gut geplanten Carport kann später sogar eine Garage Realität werden.
Es wurde ja schon beschrieben, dass es Carports in allen nur erdenkbaren Ausführungen gibt, was das Material und die Bauweise betrifft.
Seitenwände für ein Carport sind im Regelfall jederzeit nachrüstbar, so kann die Garage aus Holz relativ unkompliziert und preiswert Realität werden. Bei einem Carport aus Holz, wird sich dieses auch mit geschlossenen Seitenwänden gut in die Umgebung eingliedern und durch seine Leichtigkeit bestechen.
Natürlich kann man auch versuchen die Seitenwände zu mauern, aber das ist mit relativ viel Aufwand verbunden und damit sehr kostspielig, weil die einzelnen Wände in der Regel ein Fundament benötigen, welches nachträglich auf der Fläche des Carports angelegt werden muss.
Ganz klar im Vorteil sind dann die Seitenwände aus Holz, die sich in der Regel einfach mit den Pfeilern verbinden lassen.

13. Aug. 2009

Wie man am besten das Dach seines Carports begrünt, kann man unter Carport mit grünem Dach nachlesen.
Wer aber sein Carport weitgehender, als nur zur Unterbringung seines Autos nutzen möchte, der kann darüber nachdenken sein Carport - Dach mit Solar auszustatten.

Wie auch bei der Dachbegrünung sollten solche Überlegungen bereits in die Planung des Carports einbezogen werden. Schließlich ist auch in diesem Fall die Statik und die Tragfähigkeit des Daches von besonderer Bedeutung, da Solarplatten ein relativ hohes Eigengewicht mitbringen.

Carport mit Solar - die Vorteile
Wer sein Carport mit Solar ausstattet, hilft mit dabei mit den kanppen Ressourcen verantwortungsvoll umzugehen. Als kleines Plus verdient man mit der Anlage Geld, denn der erzeugte Strom wird ins örtliche Stromnetz eingespeist. Wieviel Geld sie bekommen hängt von ihrem örtlichen Stromanbieter ab.

Carport mit Solar - die Nachteile
Nachteile bei einem Carport Dach auf dem Solarplatten montiert werden gibt es eigentlich kaum. Es ist lediglich darauf zu achten, dass der ins öffentliche Netz eingespeiste Strom bzw. das Geld was man dafür erhält Einkommenssteuerpflichtig sind. D.h. es muss auf der Steuererklärung eigenständig ausgewiesen werden. Allerdings darf man die Ausgaben, die durch das Betreiben der Solar Felder entstehen wiederum als Werbungskosten absetzen. Weiterhin ist zu beachten, dass die Einnahmen ab 17.500€ Umsatzsteuerpflichtig werden, bis dahin gilt die Kleinunternehmerregelung. Da sich das Steuerrecht relativ häufig ändert, sollte man immer einen Steuerberater zu Rate ziehen.

31. Jul. 2009

Ein Carport ist, anders als die Garage, eine offene Unterstellmöglichkeit für einen PKW, ein Motorrad oder ähnliches.
Wer am Abend nach Hause kommt, will sich natürlich nicht durch die Dunkelheit tasten müssen, wenn der Wagen im Carport abgestellt ist.
Mit einer raffinierten Beleuchtung erhöht sich nicht nur ihre eigene Sicherheit, sondern auch die des Autos im Carport.
Grundsätzlich sollte die Frage nach der Beleuchtung direkt bei der Planung des Carports bedacht werden, denn wenn das Carport erst einmal steht und die Zufahrt gepflastert ist, werden nachträgliche Beleuchtungskonzepte schnell aufwendig und kostenintensiv.

Besonders elegant wirken Bodenleuchten, die in die Einfahrt zum Carport eingelassen sind. Dabei sollte man unbedingt darauf achten, dass diese überrollbar sind und mit stromsparenden LED Leuchten betrieben werden, so kann man sie durchaus die ganze Nacht leuchten lassen. Für Stromsparfüchse empfiehlt sich eventuell sogar eine Solarbetriebene Variante.

Aber auch im Carport selbst sollte es nicht an Beleuchtung fehlen. Wichtig ist es, dass nur Lampen eingesetzt werden, die auch sich auch für den Außenbereich eignen, also dafür zugelassen sind. Bei der Beleuchtung im Carport sollte man unbedingt darauf achten, dass die Lampen seitlich und nicht mittig über dem Auto angebracht werden. Sonst nützt das ganze Beleuchten nichts. Sparen sollte man an der Beleuchtung im Carport nicht. Am besten sind mehrere Lampen auf jeder Seite, nicht die Frontalseite, so kann man auch mal kleinere Reparaturen am Auto oder Motorrad im Carport durchführen. Für die Beleuchtung im Carport eignet sich ein Bewegungsmelder, der zur Not aber auch ausgeschaltet und die Lampen im Dauerbetrieb genutzt werden können. Schließlich will man nicht jedesmal erst das Lich einschalten müssen, bevor man mit dem Auto in das Carport fährt.

23. Jul. 2009

Wer sich für ein Carport aus Holz entscheidet, entscheidet sich für einen Naturbaustoff, der sich mit der Zeit verändern kann. Deshalb ist Pflege und Schutz besonders wichtig, schließlich soll das Carport nicht nach wenigen Jahren dem Holzwurm oder der Feuchtigkeit zum Opfer fallen.

Eine Möglichkeit Pflege und Schutz für das Carport miteinander zu verbinden sind Holzschutzlasuren. Holzschutzlasuren sind mit einer fein verteilten oder geringen Pigmentierung versehende Farben und Lacke. Natürlich gibt es Holzschutzlasuren für alle Holzarten und in fast jeder erdenklichen Farbe. Ein Carport, welches in einem strahlendem Blau erscheint ist also durchaus denkbar.

Bevor man eine Holzschutzlasur für das eigene Carport kauft sollte man sich genau überlegen, welche Ansprüche diese erfüllen soll und wie das Ergebnis optisch erscheinen soll. Man kann zwischen Dickschicht- und Dünnschichtlasuren wählen. Während die Dickschichtlasur dem Holz Glanz und Glätte durch einen sichtbaren Film verleiht, ist die Dünnschichtlasur eine Holzschutzlasur, die sehr tief ins Holz eindringt.

Zum empfehlen für den Schutz des Carports ist eine so genannte 1-Komponenten, die ohne Grundierung direkt auf die Holzpfeiler des Carports aufgetragen werden können.

Worauf man immer achten sollte, egal für welche Holzschutzlasur man sich entscheidet, sind die Wasserdampfdurchlässigkeit und wasserabweisende Wirkung. Die eine verhindert das Abblättern der Lasur, indem Wasserdampf passieren kann, die andere behält das Holz trocken und weist die Feuchtigkeit ab.

Nicht zuletzt sollten etwaige Pilzbefalle nicht vergessen werden und auch die UV-Strahlung kann dem Holz schaden.

1. Jul. 2009

Wer ein Carport baut benötigt ein Fundament. Wie ein Pfostenfundament gebaut wird erfahren sie ebenfalls hier auf dem Carport Blog.

Statt eines Pfostenfundamentes kann man aber genausogut ein Streifenfundament bauen. Der Unterschied liegt darin, dass bei einem Streifenfundament das Fundament für das Carport mindestens 3 “lange” Streifen sind, wohingegen beim Pfostenfundament lediglich die einzelnen Pfosten ein Fundament bekommen.

Wenn das Carport aber größer werden soll, z.B. mehr als zwei Autos Platz bieten, ist ein Streifenfundament dem Punktfundament vorzuziehen. Besonders wenn sie vielleicht die Wetterseite schließen möchten.

Hierfür wird vorher die Carportfläche genau abgemessen und mit einem Schnurgerüst abstecken - danach kann man den Boden ausheben. Wichtig ist es, die Frosttiefe (mindestens 80cm) zu beachten.

Die ausgehobenen Streifen sichert man dann am besten mit Brettern - so kann keine Erde in die Fluchten gelangen. Der Zement sollte in jeweils 20cm Schichten in den Boden gebracht werden, dabei darf das Verdichten nicht vergessen werden.

Wenn Sie ein individuelles Carport bauen können Sie natürlich auch “individuell” entscheiden wo die Betonanker für die Pfosten hinkommen, ansonsten sollten diese Stellen schon vorher markiert worden sein.

Wenn man mit dem Zement auf Bodenniveau angekommen ist, sollte man eine Schalung bauen, wo wiederum Zement eingefüllt werden kann.

Die Oberfläche sollte am Schluss mit einem Holz glatt gestrichen werden und man sollte ein letztes Mal sicher gehen, dass das Streifenfundament gerade ist, sonst steht am Ende das Carport schief, was die Statik extrem beeinflussen kann.

Mit dem Bau des Carports sollte man dann allerdings warten, bis der Zement richtig ausgetrocknet ist. Wer auf Nummer Sicher gehen will, nimmt sich dafür 3Wochen Zeit - das lohnt sich, denn umso länger steht dann das Carport.

15. Jun. 2009

Ich hatte bereits ausgeführt, dass es wichtig ist vor dem Bau eines Carports einige Gedanken dem Carport - Untergrund zu widmen.

Dabei bin ich kurz auf die Variante der Pflasterung eingegangen. Diese möchte ich jetzt genauer vorstellen.

Carport - Untergrund pflastern

Der entsprechende Boden muss soweit abgetragen werden, bis man auf tragfähigen Grund triff, dies sind auf keinen Fall Lehm und Mutterboden. Mindestens aber sollte man 30cm ausheben. Wenn man ein kleines Gefälle, für  Regen- oder Tauwasser einplanen will, sollte man später beim Carport-Bau daran denken, sonst wird die gesamte Konstruktion schief.

Als erstes muss der Untergrund mit dem Rüttler verdichtet werden, um darauf eine Schicht frostsicheres Material aufbringen zu können, z.B. Kies. Diese Schicht sollte 25cm dick sein, sie dient als Unterbau und muss dementsprechend verdichtet werden.

Danach kann schon mt dem Pflastern begonnen werden, zunächst eine lose Schicht Sand, ca. 5cm. Auf diese Schicht, die in diesem Zustand nicht verüttelt werden muss, können die Pflastersteine aufgebracht werden.

Es ist wichtig darauf zu achten, zwischen den einzelnen Steinen eine Fuge von 3mm zu lassen, in diese kommt später, wenn alle Steine verlegt sind nocheinmal Sand.

Wenn alle Steine verlegt sind, die Fugen mit Sand gefüllt, kommt der Rüttler erneut zum Einsatz. Durch den Rüttler verdichtet sich der Sand stark, so dass die Fugen nicht abschließen. Zum Schluss muss man also ein weiteres Mal Sand in die Fugen fegen, bis diese gefüllt sind.

Auf einer solchen Zufahrt für ein Carport bzw. einem solchen Carport - Untergrund können nur PKW´s fahren und parken. Für alles was schwerer ist, z.b. ein Wohnmobil benötigt man andere Konstruktionen, die man sich ggf. von einem Tiefbauunternehmen anfertigen lassen sollte.

Wenn es aber nur ein Carport für ein Auto werden soll, reicht diese Pflasterung vollkommen aus.

10. Jun. 2009

Wenn man ein Carport baut, sollte man sich auch Gedanken über den Untergrund machen, auf welchem das Auto, die Fahrräder oder das Mofa stehen.

Man sollte sich also überlegen, ob man die Carport Fläche pflastern will, oder mit Rasen belassen, oder ob man gar eine Betonplatte “verlegen” möchte.

Dabei spielen nicht nur Gedanken über die Praktikabilität eine große Rolle, sondern auch über den späteren Gesamteindruck, den das Carport vermitteln soll.

Diese Überlegungen sind anzustellen, bevor man mit dem Carport-Bau anfängt.

Warum sollte man überhaupt den Boden unter dem Carportdach befestigen? Wenn ein Carport nach allen Seiten offen ist, kann der Bode bei Regen oder Schnee, der schmilzt, durch aus nass, rutschig und matschig werden. Eine Pflasterung bietet dann nicht nur den Vorteil des sicheren Tritts, sondern hält den Wagen auch sauber. Schließlich hat man sich ja auch deshalb ein Carport gebaut, damit das Auto nicht den extremen Witterungseinflüssen ausgeliefert ist.

Wenn man sich für eine Pflasterung im Carport und auf der Zufahrt zum Carport entscheidet, muss man zunächst alle Bodenschichten soweit abtragen, bis man auf einen tragfähigen Untergrund trifft. Lehm und Mutterboden sind kein tragfähiger Untergrund. Die Ausschachtung sollte mindestens 30cm tief sein. Man kann auch ein leichtes Gefälle einplanen, um etwaiiges Regenwasser abfließen zu lassen. Allerdings muss man dann beim Bau des Carports dieses Gefälle berücksichtigen, sonst wird die ganze Konstruktion schief.

Wie genau man verfährt, um den Boden zu pflastern, erfahren Sie das nächste Mal.

2. Jun. 2009

Jedes Gebäude benötigt ein Fundament, so auch Carports, selbst wenn sie nach allen Seiten offen sind.

Das Fundament für ein Carport ist eine Wissenschaft für sich, denn man kann sich zwischen verschiedenen Varianten entscheiden, dabei spielt der Preis natürlich immer eine große Rolle. Schließlich will man das Geld, welches man spart, indem man sich für ein Carport und gegen eine Garage entscheidet nicht für das Fundament ausgeben.

Carports mit Pfostenfundament

Die einfachste und zugleich preiswerteste Fundament-Variante ist ein Pfostenfundament. Hier betoniert man lediglich die Pfosten ein.

Dafür muss man pro Pfosten ein Loch von 50cm Tiefe und Breite ausheben. Im Baumarkt hat man sich idealerweise vorher entsprechende Betonanker gekauft, die dann in die Löcher eingelassen werden. Fixiert werden diese zunächst mit einer Leiste, damit sie nicht verrutschen. Man sollte unbedingt darauf achten, dass die Betonanker gerade stehen.

Danach kann das Betongemisch in die Löcher gebracht werden und zum Schluss mit einer Maurerkelle glattgestrichen.

Bevor der Beton getrockntet ist, sollte man mit einer Wasserwaage noch einmal überprüfen, ob die Betonanker für die Carport-Pfosten auch wirklich gerade sind. Falls dies nicht der Fall ist, muss man nachjustieren, ansonsten steht das Carport schief bzw. kann gar nicht aufgebaut werden.

Danach gilt es abzuwarten, bis der Beton richtig ausgehärtet ist. Erst dann kann der Bau des Carports begonnen werden. Mittlerweile, dauert dies aber nicht länger als einen Tag.

Wenn alles soweit ist, kann man die Pfosten des Carports in den Betonankern befestigen und mit dem Carport-Bau beginnen.

Frage Fundament einer Mauer

25. Mai. 2009

Braucht man für einen Carport eine Baugenehmigung oder kann man die luftige „Halle“ für sein Auto einfach so aufstellen?

Diese Frage ist leider nicht pauschal zu beantworten, denn in unserem föderalen Staat kann das jedes Bundesland anders entscheiden. Der Blick in den Bebauungsplan des Grundstückes, der Ortschaft und der Gang zum zuständigen Bauamt sind unablässlich.

So kann es sein, dass Carport Besitzer in Sachsen ohne Problem drauf los bauen können, während jene in Bayern erst aufwendig mit dem zuständigen Bauamt in Verbindung treten müssen.
Auf alle Fälle sollte man sich bevor man ein Carport plant oder baut mit der zuständigen Behörde in Verbindung setzen. Denn nichts ist schlimmer als viel Zeit und Geld für etwas aufzuwenden, was am Ende vielleicht wieder abgerissen werden muss.

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