Jedes Gebäude benötigt ein Fundament, so auch Carports, selbst wenn sie nach allen Seiten offen sind.
Das Fundament für ein Carport ist eine Wissenschaft für sich, denn man kann sich zwischen verschiedenen Varianten entscheiden, dabei spielt der Preis natürlich immer eine große Rolle. Schließlich will man das Geld, welches man spart, indem man sich für ein Carport und gegen eine Garage entscheidet nicht für das Fundament ausgeben.
Carports mit Pfostenfundament
Die einfachste und zugleich preiswerteste Fundament-Variante ist ein Pfostenfundament. Hier betoniert man lediglich die Pfosten ein.
Dafür muss man pro Pfosten ein Loch von 50cm Tiefe und Breite ausheben. Im Baumarkt hat man sich idealerweise vorher entsprechende Betonanker gekauft, die dann in die Löcher eingelassen werden. Fixiert werden diese zunächst mit einer Leiste, damit sie nicht verrutschen. Man sollte unbedingt darauf achten, dass die Betonanker gerade stehen.
Danach kann das Betongemisch in die Löcher gebracht werden und zum Schluss mit einer Maurerkelle glattgestrichen.
Bevor der Beton getrockntet ist, sollte man mit einer Wasserwaage noch einmal überprüfen, ob die Betonanker für die Carport-Pfosten auch wirklich gerade sind. Falls dies nicht der Fall ist, muss man nachjustieren, ansonsten steht das Carport schief bzw. kann gar nicht aufgebaut werden.
Danach gilt es abzuwarten, bis der Beton richtig ausgehärtet ist. Erst dann kann der Bau des Carports begonnen werden. Mittlerweile, dauert dies aber nicht länger als einen Tag.
Wenn alles soweit ist, kann man die Pfosten des Carports in den Betonankern befestigen und mit dem Carport-Bau beginnen.
Frage Fundament einer Mauer