Wer ein Carport baut benötigt ein Fundament. Wie ein Pfostenfundament gebaut wird erfahren sie ebenfalls hier auf dem Carport Blog.
Statt eines Pfostenfundamentes kann man aber genausogut ein Streifenfundament bauen. Der Unterschied liegt darin, dass bei einem Streifenfundament das Fundament für das Carport mindestens 3 “lange” Streifen sind, wohingegen beim Pfostenfundament lediglich die einzelnen Pfosten ein Fundament bekommen.
Wenn das Carport aber größer werden soll, z.B. mehr als zwei Autos Platz bieten, ist ein Streifenfundament dem Punktfundament vorzuziehen. Besonders wenn sie vielleicht die Wetterseite schließen möchten.
Hierfür wird vorher die Carportfläche genau abgemessen und mit einem Schnurgerüst abstecken - danach kann man den Boden ausheben. Wichtig ist es, die Frosttiefe (mindestens 80cm) zu beachten.
Die ausgehobenen Streifen sichert man dann am besten mit Brettern - so kann keine Erde in die Fluchten gelangen. Der Zement sollte in jeweils 20cm Schichten in den Boden gebracht werden, dabei darf das Verdichten nicht vergessen werden.
Wenn Sie ein individuelles Carport bauen können Sie natürlich auch “individuell” entscheiden wo die Betonanker für die Pfosten hinkommen, ansonsten sollten diese Stellen schon vorher markiert worden sein.
Wenn man mit dem Zement auf Bodenniveau angekommen ist, sollte man eine Schalung bauen, wo wiederum Zement eingefüllt werden kann.
Die Oberfläche sollte am Schluss mit einem Holz glatt gestrichen werden und man sollte ein letztes Mal sicher gehen, dass das Streifenfundament gerade ist, sonst steht am Ende das Carport schief, was die Statik extrem beeinflussen kann.
Mit dem Bau des Carports sollte man dann allerdings warten, bis der Zement richtig ausgetrocknet ist. Wer auf Nummer Sicher gehen will, nimmt sich dafür 3Wochen Zeit - das lohnt sich, denn umso länger steht dann das Carport.