Ich hatte bereits ausgeführt, dass es wichtig ist vor dem Bau eines Carports einige Gedanken dem Carport - Untergrund zu widmen.
Dabei bin ich kurz auf die Variante der Pflasterung eingegangen. Diese möchte ich jetzt genauer vorstellen.
Carport - Untergrund pflastern
Der entsprechende Boden muss soweit abgetragen werden, bis man auf tragfähigen Grund triff, dies sind auf keinen Fall Lehm und Mutterboden. Mindestens aber sollte man 30cm ausheben. Wenn man ein kleines Gefälle, für Regen- oder Tauwasser einplanen will, sollte man später beim Carport-Bau daran denken, sonst wird die gesamte Konstruktion schief.
Als erstes muss der Untergrund mit dem Rüttler verdichtet werden, um darauf eine Schicht frostsicheres Material aufbringen zu können, z.B. Kies. Diese Schicht sollte 25cm dick sein, sie dient als Unterbau und muss dementsprechend verdichtet werden.
Danach kann schon mt dem Pflastern begonnen werden, zunächst eine lose Schicht Sand, ca. 5cm. Auf diese Schicht, die in diesem Zustand nicht verüttelt werden muss, können die Pflastersteine aufgebracht werden.
Es ist wichtig darauf zu achten, zwischen den einzelnen Steinen eine Fuge von 3mm zu lassen, in diese kommt später, wenn alle Steine verlegt sind nocheinmal Sand.
Wenn alle Steine verlegt sind, die Fugen mit Sand gefüllt, kommt der Rüttler erneut zum Einsatz. Durch den Rüttler verdichtet sich der Sand stark, so dass die Fugen nicht abschließen. Zum Schluss muss man also ein weiteres Mal Sand in die Fugen fegen, bis diese gefüllt sind.
Auf einer solchen Zufahrt für ein Carport bzw. einem solchen Carport - Untergrund können nur PKW´s fahren und parken. Für alles was schwerer ist, z.b. ein Wohnmobil benötigt man andere Konstruktionen, die man sich ggf. von einem Tiefbauunternehmen anfertigen lassen sollte.
Wenn es aber nur ein Carport für ein Auto werden soll, reicht diese Pflasterung vollkommen aus.